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LEA


»Zwischen meinen Zeilen«

Wenn sie allein war, setzte sie sich ans Klavier und fing an zu musizieren. Es waren die Fragen an sich selbst, die intimen Monologe, die Musikerin LEA ihre unverwechselbar melancholische Stimme fürs erste Album »Vakuum« finden ließen. Heute muss es nicht mehr still um sie sein, um den Klang für ihre Gedanken zu finden. Es ist viel mehr fast so, als habe sie Freunde eingeladen, um gemeinsam Antworten auf das Leben zu finden. Zwar genießt die 26-Jährige immer noch hin und wieder die Momente im Zwiegespräch mit sich selbst, doch ihr zweites Album »Zwischen meinen Zeilen« fühlt sich insgesamt geselliger an, zeigt wundersame Facetten und die bunten Aspekte ihrer Generation.

Dass LEA mit ihrer neuen Offenheit den Nerv der Zeit trifft, spiegelt sich in Erfolgen wider: Als Teenager schrieb sie den Song »Wohin willst du?«, 2017 erreichte der Remix in Zusammenarbeit mit dem DJ-Duo Gestört aber GeiL schließlich Platz 11 der deutschen Charts. Ihre Single »Leiser« wurde zur Radio-Hymne und bescherte ihr die erste goldene Schallplatte. Die im Mai 2018 veröffentlichte Single »Zu dir« steigt kontinuierlich in den Airplay-Charts und wurde millionenfach gestreamt. Die Karriere hat Fahrtwind aufgenommen, LEA selbst bleibt aber bescheiden und charakterstark: »Ob ich vor vier Leuten spiele oder vor 1.000 – ich mache das aus Liebe, und weil ich das schon immer gemacht habe, das Liedermachen.«

Und doch machte ihr die enorme Resonanz Mut auf dem Weg zur Finalisierung des zweiten Albums »Zwischen meinen Zeilen«, das nun am 14.09 über Four Music erscheint. »Ich habe mich sehr geöffnet für die Produktion des zweiten Albums. Zum ersten Mal habe ich mit Freunden zusammen geschrieben, mit fünf verschiedenen Produzenten gearbeitet und mich von Vorurteilen der Popmusik gelöst. Ich wollte immer Indie sein, habe aber im Grunde immer schon Popsongs geschrieben. Heute stehe ich zum ‚Label‘ Pop und das macht richtig Spaß«, erklärt sie. Wie ein Befreiungsschlag sei das für sie gewesen, denn scheinbar grenzenlos laedt das Genre jetzt zum Ausprobieren ein. Die oben erwähnte Single »Zu dir« schrieb sie gemeinsam mit Mark Forster, einem der aktuell erfolgreichsten Pop-Künstler Deutschlands.

LEAS musikalisches Selbstverständnis und ihre Authentizitaet erklaert sich durch ihre Biografie: Als der Klavier-Stimmer ins Haus kam und den Ton an Papas Piano anstimmte, hat sie schon als kleines Kind versucht, diesen einen Ton zu treffen – so erzählt man es Zuhause in Kassel. Der Vater ist Musiktherapeut, daheim gab es also immer Instrumente zu entdecken. Mit sechs Jahren begann LEA schließlich mit dem Klavierunterricht, mit elf schrieb sie die ersten Lieder, mit 15 landete sie einen YouTube-Hit. Noch bis vor kurzem studierte LEA in Hannover und zog abends durch die Kneipen, um dort auf Hut zu spielen – und plötzlich erkennt das ganze Land ihre zerbrechlich und zugleich kraftvolle Stimme wieder.

Auf den ersten Erfolgen ausruhen möchte LEA sich aber nicht, dafuer ist ihre Stimme ihr viel zu wichtig: »Wenn ich erfolgreich bin, sehe ich das als Chance, anderen Frauen in der Musik den Weg zu ebnen und eine groeßere Sichtbarkeit für Künstlerinnen zu schaffen. In der deutschen Musik- und Radio-Landschaft gibt es hier noch einiges zu tun«, erwähnt sie mit sympathischer Motivation. Sowieso hat

man das Gefühl, dass LEA erwachsen geworden ist und Stellung bezieht. Die zwölf Songs der neuen Platte umarmen die Leichtigkeit der Pop-Musik, sind aber zum gleichen Teil ehrliche Beobachtungen der Gesellschaft und des Zusammenlebens. »Bei diesem Album war mir wichtig, emotionale und auch traurige Lieder in einem teilweise positiven und energetischen Song-Gewand zu gestalten, sodass insgesamt eine lockere Energie entstehen kann. Ich finde es toll zu sehen, dass auch tiefgründige Texte auf tanzbaren Beats funktionieren«, so LEA. Mal konkret und mal subtil thematisiert sie die Unentschlossenheit, die Bindungsangst und die Suche nach der Selbstaufgabe ihrer Generation. LEA fasst es so zusammen: »Es geht mir darum, ehrlich zu sich selbst zu sein und damit aufzuhören, sich zu vergleichen, mehr auf sich selbst zu achten. Manchmal wünsche ich mir, dass wir uns alle selbst mehr vertrauen.«

»Zwischen meinen Zeilen« ist ein sowohl schwereloser als auch tiefgruendiger Pop- Musik-Entwurf, der dazu einlädt, sich vertrauensvoll fallen zu lassen.

 
 

Jonny & Jakob

13.02.2019 Jacob&Jonny Veröffentlichung nach Absprache Photo ©: Jens Koch mobil: +49 178 85 17 61 0 email: jens@jenskochphoto.com web: www.jenskochphoto.com Iban: DE55 4306 0967 1229 5889 00 BIC: GENODEM1GLS USt.Nr. DE222728105

Jonny & Jakob – haben die Musik wahrlich in die Wiege gelegt bekommen. Seit sie denken können, bestimmt das Musikmachen ihren Alltag. Der Gesang war es, der die Jungs bereits im Alter von sechs Jahren in einem Bonner Kinderchor zusammenführte. Heute sind sie durch die Musik die besten Freunde, die seit sechs Jahren als festes Duo unterwegs sind. Mit zahlreichen Covern, darunter Songs von Calom Scott, Bastille, Trettmann sowie von Labelpartnern Joris und LEA, singen sich die zwei jungen Gesangstalente auf den Social-Media-Plattformen und als Straßenmusiker in die Herzen ihrer Hörer. „Wir können unzählige Geschichten erzählen, was wir Unvergessliches erlebt haben, als wir auf der Straße Musik gemacht haben. Dafür sind wir sehr dankbar!“

Hört man irgendwo aus der Ferne ein lautes und herzliches Lachen, ist der 19-jährige Jonny nicht weit. Seine positiven Vibes holt er sich jeden Morgen mit fröhlicher Mucke und einer kalten Dusche. Der Sohn burundischer Eltern ist nicht nur mit seiner Gitarre und am Klavier eine musikalische Frohnatur, sondern zugleich ein wahres Sprach- und Sporttalent. Er spricht fünf Sprachen und liebt den Fußball, ob auf oder außerhalb des Spielfeldes. „Ich bin überzeugt davon, dass Musik eine starke Bindung zwischen allem schaffen kann!“

Die Fußballleidenschaft teilt sich Jonny mit seinem Duo-Partner Jakob zu 100%. Bevor der 20-jährige überhaupt richtig sprechen konnte und den ersten Ball ins Netz schoss, sang er bereits mit drei Jahren im Kinderchor. Wenige Jahre später begann er mit dem Cellospielen. Es konnte mit der Musik nicht früh genug für ihn losgehen. Zwei Dinge weiß er schon lange: Er will Sänger werden und sich mit dem ersten Geld ein eigenes Schlagzeug zulegen. „Mit der Musik kann ich schöne Momente mit anderen Menschen teilen. Das ein Leben lang tun zu dürfen, wäre ein Traum.”

Seit Anfang März sind Jonny & Jakob mit ihrer ersten Deutsch-Pop-Single mit dem Titel „Notfallnummer“ am Start und auf Tour mit LEA. Die Idee entstand bei einer Session in einem beiläufigen Gespräch à la „Für die bin ich immer nur die Notfallnummer, wenn bei ihr alles o.k. ist, meldet sie sich nicht mehr!“. Die Singer-Songwriter sprechen mit diesem Thema vielen Menschen aus der Seele und wissen, wie schwer es ist, eine Person loszulassen – besonders wenn Gefühle mit im Spiel sind. Mit dem Song wollen sie dazu ermutigen, sich nicht als „Notfallnummer“ abstempeln zu lassen und klare Zeichen zu setzen: „Ruf mich nicht an!“ „Ich bin raus!“

 

 

STEFAN RAUCH

Producer, Sound Engineer Live & Studio (Online Mix & Mastering) 

Stefan Rauch

Johannes Jakob Hofmann
mail@johannesjakobhofmann.de